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| Hineingeworfen: Der Erste Weltkrieg in den Erinnerungen seiner Teilnehmer
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Der Erste Weltkrieg in den Erinnerungen seiner Teilnehmer
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Alle meine Rezensionen ansehen (HALL OF FAME REZENSENT) (TOP 50 REZENSENT) (REAL NAME) Rezension bezieht sich auf: Hineingeworfen: Der Erste Weltkrieg in den Erinnerungen seiner Teilnehmer (Gebundene Ausgabe) Der Erste Weltkrieg, spontanes Bild und Zitat: Mir juckt die Säbelspitze", doch nichts dergleichen erwartete eine ganze Generation, es war eher ein Tal der Tränen. Obwohl es auch andere Literatur gab, welche heroische Bilder zeichnete - wie beispielsweise IN STAHLGEWITTERN, so zeigt uns das Buch von Wolf - Rüdiger Osburg HINEIN GEWORFEN ein eher authentisches Bild gezeichnet von 135 Teilnehmern dieses großen Krieges - des letzten Krieges, wo Armeen und Soldaten sich noch großteils Mann gegen Mann gegenüber standen.
Was wissen wir eigentlich wirklich von dem Ersten Weltkrieg als Kinder einer Wohlstandsgesellschaft? Wir die wir nicht wissenschaftlich interessiert sind, wollen als Fragende doch wissen, was die Beweggründe der Teilnehmer waren und was sie dachten, wie sie es als direkt Beteiligte erlebten.
Die 135 direkt befragten Teilnehmer waren bei Kriegsausbruch zwischen 14 und 22 Jahre alt, also sehr jung und unerfahren, was sie erlebten, erleben mussten prägte sie tief und hinterließ nicht nur bei Ihnen, sondern auch bei Angehörigen, Freunden und nachfolgenden Generationen tiefe Spuren und Einschnitte.
Der Autor Wolf - Rüdiger Osburg ist studierter und promovierter Jurist, er hat sich aber auch den Themengebieten der Geschichtswissenschaften zugewandt. Das Buch HINEIN GEWORFEN ist sein erstes Buch.
Das Buch ist keine wissenschaftliche Quelle, dazu ist es zu persönlich in seinen Erinnerungen, welche der Autor hier strukturiert aufgeführt hat, doch für uns alle, als Laien und nachfolgende Generationen ist es ein unschätzbares Werk, was die Soldaten empfunden haben. Wie sie den Tod sahen, die Schlachten, die Kameradschaft, den Kriegsalltag und was das Leben nach dem Krieg für sie bereit hielt.
Für uns heutige ist die Schlacht bei Verdun immer noch ein Begriff, doch für die Originalberichte bin selbst ich sehr dankbar. Wenn ich in Frankreich bin, durchquere ich oft die Schlachtgebiete, doch so richtig vorstellen konnte ich es mir bislang nicht, hier hilft das Buch sehr.
Die Interviewpartner geben Auskunft über ihre Jugend, die ersten Tage im Krieg, über den Militärapparat, über Feindberührungen, Verletzungen und Gefangenschaft und auch zu Themen wie Revolution und persönliche Konsequenzen.
Das Buch ist ohne Pathos, weder für noch gegen den Krieg, es ist eine Schilderung dessen was kam und was dort durchgestanden werden musste - nur so erschließt sich wirklich das was der Erste Weltkrieg war.
Ein sehr gutes Buch zum Thema, hier erschließt sich ein wichtiges historisches Kapitel zum Thema der jüngeren Deutschen Geschichte - unprätentiös, sachlich und doch mit dem Gefühl derjenigen, welche wirklich mit dabei waren.
Am Ende blieb mir trotz der guten, fesselnden und interessanten Lektüre wieder nur ein Gedanke; Nie wieder Krieg in Europa!
Sehr empfehlenswert!
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 16. November 2009 | | |
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